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Kenia – Traumhafte Safari
2017-01-02
by Esthers_Travel_Guide
Kenia – Traumhafte Safari
  •  Kenya
Wer wollte nicht schon immer mal eine Safari machen!
Kenia – ein Land unendlicher Weite und Schönheit: Dieser Staat in Ost-Afrika grenzt nicht nur an den Indischen Ozean, sondern auch an Südsudan, Äthiopien, Somalia, Tansania und Uganda. Kenias diverse Vegetation und die prächtige Tierwelt machen den entscheidenen Zauber dieses Landes aus, ebenso wie die gastfreundliche und herzliche Kultur der Afrikaner. Die große Armut vieler Menschen auf diesem Kontinent und ihre trotzdem vorhandene Zufriedenheit, mit dem glücklich zu sein, was man hat, können gute Lehrer sein. Hat einen erstmal das „Afrika-Fieber“ gepackt, kehrt man sicher erneut auf diesen Kontinent zurück.

Anreise

Nairobi ist mit einem Direktflug von Düsseldorf, Berlin und Frankfurt aus zu erreichen, wird aber auch oft über Addis Abeba (Äthiopien) angeflogen. Günstige Flüge liegen bei etwa 400, dazu kommen noch Visa-Kosten von 40€. Das Visum muss vorher nicht extra beantragt werden (Visa on Arrival) und wird mit einer Gültigkeit von 90 Tagen direkt am Flughafen ausgestellt. Wichtig ist: Häufig wird bei Ein- und Ausreise aus einem Gelbfieber-Gebiet ein Gelbfieber-Impfnachweis verlangt.

In der Hauptstadt angekommen, kann man sich am besten mit einem Auto fortbewegen. Ideal ist es, wenn jemand am Steuer sitzt, der die Fahrweise und „Verkehrsregeln“ kennt: Der Verkehr wirkt für Europäer vollkommen willkürlich und absolut chaotisch. Viele Afrikaner legen auch weite Strecken zu Fuß zurück. Außerhalb der Hauptstadt ist ein Jeep sehr praktisch, aber auch hier ist Vorsicht geboten: Dunkelheit, Schlaglöcher und Wildtiere sind keine Seltenheit.


Nairobi

Nairobi liegt in einer tropischen Klimazone, hat aber wegen seiner Höhenlage (über 1600 Meter) ein für Europäer ausgesprochen angenehmes Klima: Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt nur 19 Grad Celsius! Tagsüber sollte man bestimmte Viertel vermeiden und nachts auf keinen Fall alleine unterwegs sein. Es besteht sonst die erhöhte Gefahr eines Raubüberfalls (z. B. Car-Jacking).  

Momentan wird davon abgeraten, in das Grenzgebiet zu Somalia zu reisen (siehe Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes zu Kenia). Auf das sichtbare Tragen von Wertsachen sollte man verzichten und ein wachsamer Umgang mit Geld und Kreditkarten ist immer geboten. Bei Reisen, Safaris oder Ausflügen ins Umland sollte man sich am besten einer Gruppe oder einem Unternehmen anschließen und als Individualreisende in bewachten Campingplätzen und Bungalows übernachten.

Währung und Sprache

Die Währung Ugandas heißt Kenia-Schilling (KES): 5€ sind etwa 571 Schilling (1:114). Die Preise sind sehr niedrig, vor allem Essen ist günstig. In den meisten Teilen Kenias wird Swahili gesprochen, auch Englisch wird von so gut wie jedem beherrscht. Außerdem gibt es viele kleine Stammes- und Regionalsprachen.

Wichtige Phrasen

 
  • Vielen Dank (swa. asante/ eng. thank you)
  • Gern geschehen (swa. karibu/ eng. you are welcome)
  • Guten Tag/Hallo (swa. habari/ eng. hello)
  • Auf Wiedersehen/Tschüss (swa. baadaye/ eng. good bye)
  • Nein/Nein Danke (swa. hapana-hapana asante/ eng. no-no thank you)
  • Ja/Ja Bitte (swa. ndio-ndio karibu/ eng. yes-yes please)


Highlights

  • Die Hauptstadt Nairobi 
  • Der Nairobi-Nationalpark, der nur 7 Kilometer außerhalb Nairobis liegt
  • Mombasa, die bedeutendste Hafenstadt Ostafrikas
  • Das Mount-Kenia-Massiv, der etwa 140 Kilometer nordöstlich von Nairobi liegt
  • Der berühmte Tsavo-Nationalpark
  • Das Naturschutzgebiet Masai Mara, das Teil des Serengeti ist
  • Der berühmte Nakuru-See im Lake-Nakuru-Nationalpark

Die Safari

Kenia hat eine Vielzahl an unterschiedlichen Landschaften zu bieten, die die Charakteristika des afrikanischen Kontinents präsentieren: Küstengebiete, Korallenriffe, Savannen, Berge, Wüste und Regenwald. Auch die Tierwelt Kenias ist berühmt: Zu ihr gehören afrikanische Elefanten, Giraffen, Nashörner, Löwen, Wildhunde, Hyänen, Zebras, Krokodile und Schlangen.

Auch über fünfzig Vogelarten sind in Kenia ansässig, zu ihnen gehören Strauße, Marabus und Nashornvögel. Ein wahres Vogelparadies ist der Nakuru-See, wo man Flamingos stolz durchs Wasser schreiten sieht. Die größte Anzahl an Tieren lebt in Nationalparks, so dass sie weitgehend geschützt werden können. Dennoch schaffen es Wilderer immer wieder in die Parks zu gelangen. Viele Bestände der prächtigen Tierarten haben sich bereits drastisch reduziert.

Die „Big Five“

Als „The Big Five“ (englisch für „Die großen Fünf“) bezeichneten Großwildjäger früher fünf bestimmte Tiere des afrikanischen Kontinents: Elefanten, Nashörner, Büffel, Löwen und Leoparden. Diese Auswahl bezieht sich nicht in erster Linie auf die Körpergröße der Tiere, sondern auf die Schwierigkeiten, sie zu jagen. Erst im Jahre 1990 wurde der Handel mit Elfenbein in Kenia verboten.

Heutzutage kann man sich sehr glücklich schätzen, einen der „Big Five“ zu Gesicht zu bekommen.   Die großen Fünf sind heutzutage noch in Südafrika, Kenia, Simbabwe, Namibia, Tansania, Swaziland, Mosambik und Botswana anzutreffen. Ihnen zu Ehren werden in diesen Ländern sogar spezielle Big-Five-Safaris angeboten, bei denen die Tiere beobachtet und fotografiert werden können. Egal, um welches Tier es sich handelt, es sollte immer darauf geachtet werden, es zu respektieren, nicht zu stören oder zu verärgern.


Hygiene

Auch in Kenia gilt: Cook it, peel it, or forget it. Obst und Früchte können täuschen: Sie nehmen schmutziges Grundwasser auf, bevor sie geerntet werden. Auf Eiswürfel sollte man verzichten, Wasser und süße Sodas, die sehr beliebt sind, sollten immer mit einem Strohhalm getrunken werden, um Kontakt mit Schmutz und Bakterien zu vermeiden. Fleisch sollte man nur ganz durchgebraten bestellen (nicht medium oder englisch), Wasser und Milch müssen abgekocht werden.  

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist ganz besonders wichtig, um nicht zu dehydrieren. Bei Flüssigkeitsmangel (z. B. durch Schwitzen, Erbrechen oder Durchfall) können Kohle- und Mineralsalztabletten zu nützlichen Wegbegleitern werden. Schlafen sollte man immer unter einem Moskitonetz – in Hotels sind diese bereits integriert – es gibt aber auch kleine, praktische Reiseausfertigungen zu kaufen.

Krankheiten

Bei der Einreise in Kenia muss man neuerdings den Nachweis über eine Gelbfieber-Impfung vorweisen, die man bei jedem Tropenspezialisten bekommt. Reiseimpfungen sind im Allgemeinen nicht über die Krankenkassenkarte abzurechnen und damit kostenpflichtig. Viele Krankenkassen erstatten jedoch die Kosten für die notwendigen Impfungen. Neben Hepatitis A- und B- Impfungen sind für Reisen nach Afrika ebenfalls Impfungen gegen Cholera, Tollwut und Typhus zu empfehlen.

Jedes Jahr gibt es über 100.000 Malaria-Fälle in Kenia. Gegen Malaria gibt es keine Impfung. Man kann vorher eine Prophylaxe durchführen, die allerdings keinen garantierten Schutz bietet. Ist man bereits erkrankt, so gibt es Notfall-Medikamente (mehr Tipps zu Krankheiten und Hygiene in Afrika gibt es bei meinem Beitrag über Uganda). Die folgende Auflistung gibt einen ungefähren Überblick über die Kosten der Impfungen, sie können allerdings stark variieren:
 
  • Tollwut (85€, nicht mehr überall verfügbar)
  • Gelbfieber (70€)
  • Hepatitis A UND B (80€, einzeln je 65€)
  • Cholera (65€)
  • Typhus (35€)

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Tags:
Afrika, Kenia, Safari, Nairobi, Reisen, Natur, Big Five, Ostafrika, Sehenswürdigkeiten, Hauptstadt, Hygiene, Gesundheit, Tiere, Jeep, Aktivität
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City, Sights, Travel Preparation, Health, Tips and Tricks
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