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Südafrika - Garden Route Part 2
2017-01-28
by FlyingFoxy
Südafrika - Garden Route Part 2
  •  2016-01-08 - 2016-01-19
  •  South Africa
Und hier kommt Part 2 unserer atemberaubenden Garden Route quer durch Südafrika! Findet heraus, warum das Ziel auf jede Bucket List gehört!!! :)

The Journey goes on

Wenn es Part 1 gibt, folgt üblicherweise auch immer Part 2 und dieser kommt hier. Und zwar von der atemberaubenden Garden Route durch Südafrika, die wir im Januar diesen Jahres gemacht haben. Nachdem ich Euch in einem vorigen Beitrag „Garden Route – South Africa Part 1“ bereits ausführlich die ersten 6 tollen Stops unserer Route von Port Elizabeth bis Plettenberg beschrieben hatte, geht es jetzt weiter, von Knysna bis nach Kapstadt…   Immer noch finde ich es schwierig in Worte zu fassen, wie unfassbar groß meine Liebe zu diesem Land ist. So groß, dass ich mir tatsächlich vorstellen könnte, in einigen Jahren auszuwandern. Und es gibt keinen anderen Ort auf der Welt, von dem ich das behaupten könnte. Das soll etwas heißen!    garden-route_map Nachdem wir also bei Plettenberg das traumhaft schöne Robberg Nature Reserve erkundet hatten, ging es für uns weiter nach Knysna

7. Knysna // Wilderness

Knysna (ausgesprochen „Naisna“) ist ein recht touristischer Ort direkt am Wasser. Auch hier hatten wir im „Oyster Creek Lodge“ eine super schöne Unterkunft gefunden. Es war ein riesiges mit Holz ausgestattets Zimmer mit Badewanne für gefühlt 3 Personen und beim Frühstück auf der Terasse hatten wir einen wahnsinnig schönen Blick über das Wasser. Lasst Euch von der Website inspirieren. Abends waren wir im Ort essen, doch zu empfehlen ist Knysna meiner Meinung eher wegen der Ziele in der Umgebung. Für mich war es zu touristisch, insbesondere die Restaurant-Szene am Hafen. Dafür gab es jedoch in der Nähe einiges zu tun und zu entdecken! Beispielsweise liegt wenige Minuten außerhalb des Ortes Richtung Plettenberg „Noetzie Beach“. Der Name Noetzi bedeutet schwarz und bezieht sich auf die dunkle Farbe des Wassers des Noetzie Rivers, welcher am Strand ins Wasser fließt. Besonders interessant ist dieser Strand jedoch durch seine Schlösser. Eigentliche Ferienhäuser welche beim Bau alten Burgen nachempfunden wurden und in welchen man auch heute noch übernachten kann. Parken darf man leider nicht direkt am Strand und es geht noch ein ganzes Stück bergab, bzw. dann auch wieder bergauf… Aber ein kurzer Besuch lohnt sich für diese ungewöhnliche Kulisse. In die andere Richtung heraus aus Knysna kommt Ihr bald nach Wilderness. Wilderness ist ein kleiner Ort, welche vor allem für seine endlos langen Natur-Strände und die -Highlights in der Umgebung bekannt ist. Bei dem Anbieter „Eden Adventures“ könnt Ihr Euch bspw. ein Kanu leihen und eine ¾ Stunde flussaufwärts Richtung Landesinneren paddeln. Bereits die Fahrt selbst ist schon sehr schön, aber es geht noch weiter! Nachdem Ihr angelegt habt, könnt Ihr eine weitere halbe Stunde am Wasser entlang zu einem kleinen Wasserfall mit natürlichem Pool spazieren. Wir hatten Picknick dabei und der Mann nahm natürlich sofort ein Bad, die alte Wasserratte. Ein sehr schöner Ausflug in die Natur, welcher auch für die unsportlichen (mich) von uns machbar und angenehm ist.  Einen schönen und besonderen Aussichtspunkt findet Ihr oberhalb von Wilderness auf einem Berg hinunter auf die sogenannte „Map of Africa“. Ein Waldstück, welches so von einem Fluss eingefasst wird, dass es in seiner Form an die Landkarte Afrikas erinnert. Von dort oben könnt Ihr auch zum Paragliding Richtung Strand starten. Das muss ein unvergessliches Erlebnis sein und ich hätte es zu gerne ausprobiert. Leider war an diesem Nachmittag der Wind nicht mehr stark genug (oder ich zu schwer und man wollte es nett umschreiben ). Zum Abendessen in Wilderness empfehle ich das Restaurant „The Girls“. Hier gibt es jegliche südafrikanischen Gerichte, frisch und lecker zubereitet.
Terrace at Knysna

Canoe trip at Eden Adventures Wilderness
Waterfall at Wilderness
Picnic by the waterfall at Wilderness
Map of Afrcia
Noetzi Beach

8. Oudtshoorn

Nach Wilderness war der nächste Stop Oudtshoorn. Der Ort liegt im Landesinneren, gehört bereits zu der Kleinen Karoo Wüste und ist vor allem bekannt für seine zahlreichen Straußen-Farmen. Überall um den gemütlichen Ort herum finden sich diese Farmen, welche meist für Besucher geöffnet sind, um sich die Tiere aus  der Nähe anzuschauen. Hier kann man auch Straussenfleisch oder deren Eier probieren und Produkte aus und von den Tieren kaufen. Alles nicht so mein Fall. Insbesondere das Angebot auf den Tieren zu reiten, sollte man NICHT annehmen. Es ist Tierquälerei und wirklich nicht nötig! Die Unterkunft, welche wir ein Stück außerhalb des Ortes gebucht hatten, war eine meiner Lieblings-Unterkünfte der gesamten Tour. Für mich war das zum Guesthouse umfunktionierte „De Kombuys Cottage“ der Inbegriff des südafrikanischen Lebensgefühls. Genauso würde ich mir ein eigenes Guesthouse in Südafrika in 10 Jahren wünschen. Ich liebe die kapholländischen weißen Häuser mit den hübschen Giebeln mitten im Grünen und der Blick beim Frühstück von der Terrasse über die Weinfelder war traumhaft schön! Ganz in der Nähe, 29km nördlich von Oudtshoorn befinden sich die „Cango Caves“. Ein gigantisches Tropfsteinhöhlen-System, welches nur geführt zu besichtigen ist. Die Führungen durch die riesigen unterirdischen Kammern finden stündlich statt und können ohne Voranmeldung besucht werden. Auch wenn ich absolut kein Höhlenfan bin, erzählen die Guides viel Interessantes und spielen mit Licht und den wunderlichsten Formen der Wände und Säulen um die Phantasie der Besucher anzuregen. Unser Guide konnte verschiedenste Sprachen, auch deutsch und war wirklich witzig und unterhaltsam.
De Kombuys Cottage
De Kombuys Cottage
Interior at De Kombuys Cottage
De Kombuys Cottage
Terrace breakfast at De Kombuys Cottage
De Kombuys Cottage
Cango Caves

SECRET TIP – MEERKAT ADVENTURES

Eines meiner Highlights, wenn nicht gar DAS Highlight unserer Garden Route überhaupt war die Tour mit „Meerkat Adventures“. Wer Tiere liebt und so wie ich fasziniert ist von den witzigen und niedlichen Erdmännchen, muss sich hier dringend frühzeitig um eine Reservierung kümmern! In aller Frühe noch vor Sonnenaufgang gibt es einen Treffpunkt an einer Straßenecke außerhalb von Oudtshoorn. Dort empfangen einen die Guides und in einer kleinen Gruppe geht es nicht weit entfernt mitten in die Karoo Wüste, zu den Bauten der wilden Erdmännchen. Auf Klappstühlen mit der Sonne im Rücken heißt es nun aufmerksam warten. Werden sie tatsächlich kommen? Während die freundlichen Guides Euch mit frischem Kaffee und spannenden Informationen rund um Erdmännchen versorgen passiert es dann tatsächlich: der erste Erdmann steckt seinen Kopf aus dem Bau, um sich in den frühen Sonnenstrahlen des Tages aufzuwärmen. Nur 3 Meter entfernt von uns! Vollkommen unbeeindruckt von der Gruppe von ca. 10 Menschen um sie herum, kommt nach und nach die ganze Familie Erdmann aus ihren Löchern. Auf einem Knäuel werden sie langsam warm und fit und beginnen sich zu putzen, zu spielen und kuscheln. Ein unbeschreibliches Erlebnis, welches ich Euch unbedingt empfehle!
Meerkat Adventures
Sunrise at Meerkat Adventures
Meerkat Adventures

9. Mossel Bay

Unser nächster Stop lag in Mossel Bay. Ebenfalls einer der größeren und bekannteren Orte entlang der Gardenroute, hat es uns hier nicht so besonders gefallen. Wir empfanden Mossel Bay als nicht besonders aufregend und eher touristisch und uncharmant. Hier gingen wir nur einmal zum Dinner in dem Restaurant „Route 57“, was zugegebenermaßen sehr gut und lecker war und blieben für eine Übernachtung.

10. Swellendamm

Im kleinen beschaulichen Swellendamm warteten sowohl was die Unterkunft, als auch was das Abendessen anbelangte, weitere Highlights auf uns. Im „Arumvale Country House“ hatte ich die Anneline Suite gebucht, welche sich als eigenständiges 2-stöckiges Häuschen mit wundervollem Himmelbett direkt vor einem Balkon entpuppte, von welchem man einen atemberaubenden Blick bis weit ins Land und auf die dahinter liegenden Berge hatte. Der Garten mit kleinem Pool um die Anlage herum ist traumhaft schön und ein Ort zum Abschalten und Entspannen. Der Ort Swellendamm selbst ist auch sehr hübsch. Hier finden sich noch sehr viele der kapholländischen weißen Häuschen, unter anderem das tolle Restaurant, in dem wir zum Abendessen reserviert hatten. Das Dinner nahmen wir im Restaurant „De Companje“ ein und waren total begeistert. Das Reedgedeckte kleine Haus ist wunderschön eingerichtet und man sitzt wie daheim im gemütlichen Esszimmer bei Kerzenschein. Es war sehr lecker und der Service super nett und aufmerksam. Ich empfehle es wärmstens und danke meiner Freundin Katharina für die Empfehlung! 
View from Arumvale
Arumvale bedroom view
Arumvale pool
Arumvale bedroom view
Restaurant de Companje

11. De Hoop Nature Reserve

Das „De Hoop Nature Reserve“ war für mich ein MUST auf unserer Route. Auf Bildern hatte ich die riesigen schneeweißen Dünen-Landschaften gesehen und wollte mir diese unbedingt live ansehen. Swellendamm ist der nächst gelegene Ort und somit der beste Ausgangspunkt für diesen Ausflug. Zugegeben, der Weg bis zum Eingang des Parks scheint ewig zu dauern und sicher eine Stunde geht es über staubige unebene Wege durchs Nirgendwo. Bevor Ihr zu den Dünen startet könnt Ihr einen Halt am Basiscamp einlegen und dort im Restaurant „Fig Tree“  noch einen Snack zu Euch nehmen oder sogar einen schönen Picknick-Korb zum Mitnehmen zubereiten lassen. Damit sich die Anfahrt noch mehr lohnt, könnt Ihr auch in dem Reserve übernachten und an verschiedene Aktivitäten teilnehmen. Mountain Biking, Whale Watching oder die geführten Squad Touren klingen spannend! Doch auch die Dünen selbst waren wunderschön. Wir waren die einzigen und weit und breit war außer Sand nichts zu sehen.
De Hoop Nature Reserve
De Hoop Nature Reserve
De Hoop Nature Reserve
Picnic at de Hoop Nature Reserve
Picnic at De Hoop Nature Reserve

End of Part 2

Von Swellendamm ging es für uns nach Kapstadt. Zu Kapstadt bekommt Ihr natürlich noch einen gesonderten Beitrag mit ALLEN Tipps, denn diese einmalige Stadt lässt sich nicht in wenigen Sätzen zusammen fassen. Bei weitem nicht. Genauso die Weingebiete am Western Cape, ganz in der Nähe von Kapstadt, um Stellennbosch und Franschhoek. Da befinden wir uns übrigens gerade in diesem Moment und ich schreibe Euch von unserer traumhaften Unterkunft in Stellenbosch aus!  Ich freue mich schon sehr, Euch meine ganzen Highlights und Empfehlungen dazu aufzuschreiben, um Eure Reise genauso unvergesslich zu machen, wie meine jedes Mal sind!  Falls Ihr nach PART 1 zur Garden Route sucht, diese gibt es hier: Garden Route South Africa PART 1

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Tags:
Südafrika, Garden Route, Roadtrip, Afrika, Safari
Categories:
World Trip, Sights, Road Trip, Accommodations, Lifestyle
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Deutsch
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