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Mit Quentin Tarantinos neuem Film ins Kalifornien der 60er Jahre
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Mit Quentin Tarantinos neuem Film ins Kalifornien der 60er Jahre
2019-09-20
by NinoLohmann
Mit Quentin Tarantinos neuem Film ins Kalifornien der 60er Jahre
Die Spannung war groß, nun ist es endlich soweit. Der amerikanische Kult-Regisseur Quentin Tarantino hat sein neuestes Werk auch in die deutschen Kinos gebracht und überrascht damit auf allen Linien. Sein Film „Once Upon a Time… in Hollywood“ ist eine Hommage an das Kalifornien der späten 60er-Jahre. Im Mittelpunkt stehen nicht die Ereignisse rund um die Manson-Family, sondern das Lebensgefühl am Ende einer Epoche.
Die Spannung war groß, nun ist es endlich soweit. Der amerikanische Kult-Regisseur Quentin Tarantino hat sein neuestes Werk auch in die deutschen Kinos gebracht und überrascht damit auf allen Linien. Sein Film „Once Upon a Time… in Hollywood“ ist eine Hommage an das Kalifornien der späten 60er-Jahre. Im Mittelpunkt stehen nicht die Ereignisse rund um die Manson-Family, sondern das Lebensgefühl am Ende einer Epoche.

Source: YouTube/KinoCheck

Von der Wüste in den Weltraum?

Tarantinos spezieller Stil qualifiziert ihn offenbar in den Augen zahlreicher Produzenten und Medienvertreter für legendäre Filmreihen.
So war der Amerikaner schon vor mehr als zehn Jahren im Gespräch für einen James Bond Film. Tarantino selbst hatte da einen ganz klaren Favoriten. Er wollte damals das Buch „Casino Royale“ verfilmen. Daraus wurde nichts. Mit dem Ergebnis des ersten Auftritts von Daniel Craig als 007 war er laut eigener Aussage weniger zufrieden. Der Grund erscheint banal. Die Filmemacher hatten einfach das Spiel, das zentrale Szenen von Casino Royale bestimmt, geändert. Statt wie im Film Bakkarat zu spielen, zeigte James Bond sein Können in Texas Hold´em, einer Variation von Poker, die dank der im Fernsehen übertragenen Pokerturniere, zu dieser Zeit weltweit populär wurde. Damit wollte der Regisseur nichts zu tun haben und schimpfte nachträglich in Interviews über die, seiner Meinung nach, unmöglich Idee. Nachdem er nun wieder die Schlagzeilen beherrscht, haben die Medien neuerlich eine alte Idee Tarantinos aufgegriffen. Er gab schon vor Jahren an, gerne einmal einen Kinofilm der Star Trek-Reihe zu inszenieren.
Gut möglich, dass er sich als Nächstes die unendlichen Weiten des Weltraums vornimmt. Denn schließlich sollen auch die eine Reise wert sein.

Die Nummer 9 feiert das Leben

Immerhin nähert sich Tarantino von Film zu Film seiner magischen 10-Filme-Grenze. Diese hatte er vor Jahren selbst ausgegeben. Er wolle in seiner Karriere als Regisseur lediglich zehn Filme machen, hatte er verkündet. Dazu steht er nach wie vor, „Once Upon a Time… in Hollywood“ ist bereits die Nummer 9.
Wer die Werke des Amerikaners kennt, wird überrascht sein. Sein gewohnter Stil kommt lediglich in den letzten 15 Minuten des Films zum Tragen. Worauf er auch diesmal nicht verzichtet hat, sind grandiosen Dialoge. Diese werden auch in „Once Upon a Time… in Hollywood“ von einem großartigen Schauspieler-Ensemble zum Leben erweckt. Allen voran überzeugt das Hauptdarsteller-Duo Leonardo DiCaprio und Brad Pitt. Der abgehalfterte Ex-Western-Serienstar und sein Fahrer/Stuntdouble/Freund haben schon bessere Tage gesehen. Rick Dalton (Leonardo DiCaprio) versucht seine Karriere wieder in Fahrt zu bringen. Statt das Angebot von Filmproduzent Marvin Schwarz (Al Pacino) anzunehmen und in den gerade in Mode gekommenen italienischen Spaghetti-Western aufzutreten, nimmt er lieber serienweise Bösewicht-Rollen an und verliert mehr und mehr an Boden in Hollywood.
Unterdessen zieht in seinem Nachbarhaus der angesagteste Regisseur jener Tage mit seiner frisch angetrauten Ehefrau ein. Roman Polanski und Sharon Tate sind das neue Traumpaar Hollywoods, doch ein Kontakt zwischen den neuen Nachbarn kommt nicht zustande. Während Cliff Booth (Brad Pitt) versucht neue Jobs als Stuntdouble an Land zu ziehen und dabei scheitert, genießt die lebenslustige Sharon Tate (Margot Robbie) ihre gerade erst begonnene Schauspielkarriere und den damit verbundenen Ruhm. Als Cliff die junge Anhalterin Pussycat aufgabelt, beschließt er spontan seinem alten Bekannten George Spahn (Bruce Dern) in dessen Westernkulissenstadt zu besuchen. Zu seiner Überraschung hat sich dort in der Zwischenzeit ein ganzer Clan breitgemacht. Charles Manson und seine berüchtigte Family beherrschen die Farm. Am Ende geht die ganze Unschuld, Hoffnung und Freude eines Jahrzehnts zu Ende. Tarantino ändert wieder einmal den Lauf der Geschichte und gibt den Tätern das, was sie seiner Meinung nach verdienen. Bei aller Kritik am Ende der Geschichte, muss man sehen, dass die realen Vorkommnisse im Film gespiegelt werden und auf die Manson-Familiy zurückfallen. Was bleibt sind überragende filmische Eindrücke aus Kalifornien, die Lust auf eine Reise in die USA machen.


Foto by jplenio, Pixabay CC0 Public Domain

Einige Tage im Leben

Was sich wie ein Film ohne richtige Handlung anhört, ist auch tatsächlich so. Tarantino stellt weniger eine geradeaus erzählte Story in den Vordergrund, sondern begleitet seine Figuren durch die letzten Monate der 60er-Jahre, die mit den Geschehnissen im Haus von Roman Polanski ihr unrühmliches Ende fanden. Der Film platzt förmlich vor Zitaten aus bekannten Werken der Popkultur, zahlreiche Filmstars geben sich bei kurzen Gastauftritten die Klinke in die Hand. Untermalt wird der 161-Minuten-Film von einem großartigen Soundtrack, der das Lebensgefühl im Golden State perfekt untermalt.
Quentin Tarantino ist es mit seinem neunten Film gelungen mit vorgefassten Erwartungen zu brechen, er serviert seinem Publikum eine lustige Thriller-Groteske, die im Finale ihrem Titel gerecht wird.

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