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Ankes Guide für bessere Reisefotos
2018-02-21
by daheimistlangweilig
Ankes Guide für bessere Reisefotos
  •  2018-01-29 - 2018-02-28
Einfache Tricks für bessere Fotos
Ich bin kein Fotograf - das will ich auch gar nicht sein. Fotografie ist ein Ausbildungsberuf, der Fotograf ist ein Allround-Genie. Ich hab keine Ahnung vom Goldenen Schnitt und benutze meine Kamera mehr instinktiv als wissend, oft und gerne auch im Automatikmodus. Und dazu stehe ich auch. Ich setze auch sehr gerne die Möglichkeiten ein, die meine Kamera, die Olympus OM-D EM 10 III (Link zu Amazon) so bietet. Gerade im Reise- und Instagram-Bereich gilt: Standardbilder sind zwar nett, aber auch ziemlich langweilig. Schon 2016 wurden täglich 95 Millionen Bilder hochgeladen, da muss man irgendwie auffallen. Neben den Filtern setze ich dabei oft auf außergewöhnliche Perspektiven. Heute stelle ich euch ein paar Tipps für gute Fotos zusammen. Ich bin kein professioneller Fotograf. Umso besser kann ich euch vielleicht Tipps geben. Ich bin da mehr der Praktiker und tüftle ständig an neuen Perspektiven und kreativen Bildern. Und ich bin der Meinung, dass es dazu nicht unbedingt die teure Vollformat-Spiegelreflexkamera braucht. Gerade auf Reisen ist die kleine Systemkamera ein Segen. Aber die Tipps lassen sich auch prima mit dem Smartphone umsetzen.

#Weitwinkel ist das neue Standardobjektiv

Ich muss zugeben, ich fotografiere fast ausschließlich mit meinem Weitwinkelobjektiv (Olympus M.Zuiko Digital ED 9-18 mm 1:4.0-5.6). Gerade bei Objekten, die einem beim Reisen oft begegnen, Gebäude, Landschaften etc. will man oft möglichst viel draufhaben, wo mein Standardobjektiv oft an Grenzen stößt. Zusätzlich habe ich meist mein kleines Teleobjektiv einstecken, falls ich doch mal kleine Details hervorheben möchte.

#Mut zum Filter - aber bitte nicht übertreiben

Gerade im Social Media Bereich sind Filter und außergewöhnliche Winkel immer das Mittel der Wahl für Reiseblogger. Viele Sehenswürdigkeiten sind einfach schon zu oft im Standardverfahren fotografiert worden, ich habe sogar schon gesehen, dass vom Inhaber Punkte markiert werden von wo aus man fotografieren soll. Vergesst das. Habt Mut dazu, auch mal mit den Filtern der Kamera zu arbeiten. Man sollte dabei allerdings nicht übertreiben. Besonders gerne wird z.B. das HDR (High Dynamic Range) so hoch gedreht, dass Gebäude plötzlich eine Art Heiligenschein bekommen. Das kann manchmal ganz witzig aussehen, aber man sollte das eben auch nicht immer machen. Auf eine gescheite Mischung aus Filter und Blickwinkel kommt es eben an. So bietet mein Schwarz-Weiß Filter mit hohen Kontrasten (einstellbar an meiner Kamera OM-D EM10 III) die Möglichkeit, den morbiden Charakter am Wiener Zentralfriedhof noch ein wenig zu verstärken. [caption id="attachment_6562" align="alignnone" width="1212"]40284029971_87902dd67f_o.jpgSchwarz Weiß - das steigert gleich die morbide Atmosphäre[/caption][caption id="attachment_6564" align="alignnone" width="4608"]OLYMPUS DIGITAL CAMERA Ohne Filter im Automatic Mode[/caption][caption id="attachment_6565" align="alignnone" width="4608"]OLYMPUS DIGITAL CAMERA #Dramamode[/caption] Beim DC-Tower kann man direkt den Unterschied sehen. Ich habe beim ersten Bild keinen Filter eingesetzt, beim zweiten Bild kam der Hochkontrast-Dramamode meiner Kamera zum Einsatz. Ich kann dazu nur eins sagen: Ich mag den Drama Mode! Er holt einfach noch ein bisschen mehr aus den Bildern raus.

#Neue Blickwinkel - Was Fotografen und Frösche gemeinsam haben

Optimal dafür ist ein klappbares Display an der Kamera, dann muss man sich nicht gleich auf den Boden legen um zu erkennen, was man da genau fotografiert. [caption id="attachment_6550" align="alignnone" width="1920"]cropped-27337302_2029240164017560_8134105931572152543_n.jpgDa legst die Nieder - Fotografen am Boden[/caption] Die Votivkirche gehört zum Standardrepertoir eines jeden Wien-Fotografen. Doch mehr als die Hälfte nutzt die Perspektive von der Ringstraße aus frontal zum Hauptportal. Die Gassen dahinter jedoch bieten tolle Rückansichten. Wenn man dann auch noch das Licht der untergehenden Sonne erwischt und sich traut, sich mal auf den Zebrastreifen zu setzen (es kam kein Auto, es hat jemand aufgepasst), entstehen solche Bilder.

#Bei Landschaften Mut für Details beweisen

Auch bei Landschaftsfotografien gilt: den Bergsee hat man schon oft gesehen. Wenn man aber z.B. Schilf oder wie ich zuletzt eine Bank oder sogar eine Möwe im Vordergrund hat, legt man den Blick zunächst auf dieses Detail und dann öffnet sich dem Betrachter die Landschaft und die Faszination steigt. OLYMPUS DIGITAL CAMERA Der See von Bohinj ist fast schon episch. Das Bild ist ganz nett, finde ich. Aber eben auch ein kleines bisschen langweilig. OLYMPUS DIGITAL CAMERA Mit dem witzigen Detail, der Möwe auf dem Stein, bleibt der See gleich viel besser in Erinnerung - essentiell für Medien wie Instagram. 38903228135_837af037d5_o.jpg Und mit der Bank im Vordergrund weckt man beim Betrachter gleich Assoziationen - im Kopf steigt gleich das Gefühl, dass man selbst dort sitzt und den See betrachtet.

#Manchmal kommt es auch auf dramatische Schatten an

Durch meinen hochkontrastigen Schwarz-Weiß-Modus kommen Schatten oft viel mehr zur Geltung. Das bietet einem die Möglichkeit, beispielsweise Fotos von Schlössern eine ganz andere Dramatik zu geben und damit auch mehr Pepp zu verleihen. Indem man zum Beispiel die Laterne und ihren Schatten sowie ein paar Passanten in die Bildkonzeption mit einbindet. pa261125_37989260426_o.jpg

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Tags:
Fotografie
Categories:
Digital Nomadic Life, Tips and Tricks
Language:
Deutsch